Racing Weekend in Monza - Model - Lara von Känel
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Racing Weekend in Monza

Besuch am 11. und 12.4.2015 Autorennen in Monza. Überraschend wurde ich ein paar Tage zuvor zu diesem Anlass eingeladen. Die Vorfreude war riesengross, da ich noch nie live ein Autorennen gesehen habe. Ich durfte sogar die Vorzüge eines VIP Tickets nutzen.

Dadurch hatte ich die einmalige Gelegenheit Rennfahrer wie Fredy Barth und Freddy Kremer kennen zu lernen. Zudem konnte ich live das ganze Geschehen in den Boxen verfolgen und am Grid-Walk teilnehmen. Ein Grid-Walk ist, wenn sich die Autos an ihre Startpositionen begeben, so kann man alle Rennwagen aus der Nähe bestaunen.

Samstag 11.4.2015

Am Morgen des 11.4.2015 ging die Fahrt nach Monza los. Dort angekommen begaben wir uns zuerst zum Hotel und anschliessend direkt zu Rennstrecke. Der erste Eindruck war überwältigend, ich durfte Autos wie Ferrari, Lamborghini,Jaguar und Bentley hautnah erleben – einfach genial!

Daraufhin wurde mir der deutsche Rennfahrer Freddy Kremer vorgestellt. Er ist ein sehr erfahrener Pilot der im Jahr 2005 in der Ferrari Challenge Trofeo Shell Europameister wurde. Herr Kremer fährt nach wie vor Rennen und man kann sagen, er ist ein alter Hase auf seinem Gebiet.

Anschliessend folgte ein Besuch an der Boxengasse bei Kessel Racing, dem weltweit grössten privaten Ferrari Rennteam mit Sitz in Lugano. Bei diesem Besuch lernte ich auch Ronny Kessel kennen, den Leiter von Kessel Racing. Interessant war es, den Mechanikern bei der Arbeit über die Schultern schauen zu können, obwohl ich manchen Handgriff natürlich nicht verstand 🙂 .

Doch mein Interesse galt sofort den grollenden lauten Motorengeräuschen der vorbei rasenden Rennautos. Ich bat um  Erlaubnis mich an die Rennstrecke bzw. Mauer an der Boxengasse stellen zu dürfen. Kaum zu fassen, dieser Wunsch wurde mir erfüllt. Es war einfach ein unvergesslich, cooles Erlebnis.

Auf dem Rückweg zur Box traf ich Lorenz Frey, Enkel von Emil Frey, Gründer der Emil Frey AG.

Nach all diesen Eindrücken gab es eine kulinarische Verwöhnung. Danach hatte ich das Privileg, eine sogenannte Taxifahrt zu absolvieren. Mit mehr als 250 Sachen neben dem schweizer Rennfaherer Fredy Barth im Jaguar F-Type eine Runde auf der richtigen Rennstrecke – einfach unglaublich.

Vor dieser Fahrt machte ich mir ehrlich gesagt fast in die Hosen vor Angst und Freude gleichzeitig.  Jungs da draussen: ich weiss ihr werdet dies nicht verstehen:-) Aber im Nachhinein muss ich gestehen, dies war eines meiner geilsten Erlebenisse überhaupt. Eine solche Fahrt kann ich daher nur weiter empfehlen.

Am Abend erklärte Freddy Kremer Wissenswertes über seine Ferraris. Das Auto beschleunigt in 2,5 s von 0 auf 100, bremst in 1,5 s von 100 auf 0. In der Fahrerkabine kann es bis zu 80 Grad heiss werden, schon die Vorstellung reisst mich aus den Socken. So ein Renn-Ferrari hat einen Wert von 490` 000 Euro. Weltweit gibt es davon lediglich 40 Stück. Allein der Motor kostet 100`000 Euro. Die Betriebskosten pro Runde belaufen sich auf 140 Euro. Der Top-Speed liegt bei 400 km/h jedoch im Rennen liegt die Geschwindigkeit bei ca. 290 km/h, bei einem Gewicht von 1250 kg. So ein Geschoss unter Kontrolle zu halten ist nicht einfach und verlangt einem alles ab.

Nach diesem langen und spannenden Tag ging es zurück ins Hotel.

Sonntag 12.4.15

Am Sonntag fand dann schliesslich  das Rennen statt. Daran beteiligt waren 60 Fahrer. Die verschiedenen Renn-Teams befanden sich noch in den letzten Vorbereitungen und nahmen letzte Verbesserungen vor. Als dies alles abgeschlossen war, hiess es dann für die Piloten eine Aufwärmrunde zu drehen und in die Startaufstellung zu fahren.

Nun durfte ich doch tatsächlich am Grid-Walk dabei sein. Das war unglaublich. Ein Auto nach dem anderen fuhr direkt an mir vorbei und reihte sich auf den vorgesehenen  Plätzen ein. Kann dazu nur sagen: Geil, Geil und Geil! Nach kurzer Zeit , nachdem alle komplett standen, mussten wir unverzüglich die Strecke verlassen. Das Rennen begann und ich setzte mich auf die Tribüne.

Zum Schluss des Rennens bekam ich die Möglichkeit, live einen Boxenstopp mit zu erleben. Einfach faszinierend, jeder einzelne Mechaniker hat eine ihm zugeordnete Arbeit, die schnell und korrekt durchgeführt werden muss. Dazu benötigt es ein eingespieltes Team um dies gewährleisten zu können. Eine sehr risikoreiche Arbeit, da die Autos recht flott in die Boxen einfahren. Ich musste auch aufpassen um nicht von herumrollenden Reifen getroffen zu werden.

Das Rennen endete hier für mich und ich begab mich langsam heimwärts. Dies war ein super tolles und erlebnisreiches Wochenende. Ich durfte sehr viele Leute kennen lernen. Das werde ich nie vergessen und möchte mich an dieser Stelle bei allen beteiligten Personen, die mir dieses Wochenende ermöglichten, recht herzlich bedanken-Vielen Dank!!!

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